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Warum ChatGPT Ihr Unternehmen nicht kennt

Kurzantwort

KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity kennen Unternehmen aus zwei Quellen: aus ihren Trainingsdaten und aus einer Websuche während der Antwort. Wer in beiden fehlt, wird nicht genannt. Häufige Ursachen sind Websites, deren Inhalte erst im Browser entstehen, fehlende strukturierte Daten und zu wenige Erwähnungen auf anderen Websites.

Laptop Monitor mit geöffneter Chat GPT Oberfläche

Dieser Beitrag erklärt die drei häufigsten Ursachen und was jeweils hilft.

Wie ein KI-Assistent zu seiner Antwort kommt

Fragt jemand ChatGPT „Wer entwickelt Serviceportale für Stadtwerke im Ruhrgebiet?“, greift das Modell zunächst auf das zurück, was es im Training gelernt hat. Je nach Anbieter und Einstellung sucht es zusätzlich im Web, liest die Treffer und formuliert daraus seine Antwort.

Für Unternehmen heißt das: Sie sollten an zwei Stellen vorkommen. Im Wissen des Modells, das sich nur langsam ändert, und in den Suchtreffern, die sich deutlich schneller beeinflussen lassen.

Ursache 1: Ihre Inhalte entstehen erst im Browser

Viele moderne Websites laden ihre Texte per JavaScript nach. Google kommt damit inzwischen gut zurecht. Viele Crawler der KI-Anbieter lesen dagegen vor allem das HTML, das der Server ausliefert. Steht dort nur ein leeres Gerüst, finden diese Systeme kaum Inhalte.

So prüfen Sie das selbst: Seite im Browser aufrufen, den Quelltext anzeigen lassen und nach einem Satz suchen, der auf der Seite sichtbar ist. Fehlt er im Quelltext, liegt hier die erste Baustelle.

Außerdem lohnt ein Blick in die robots.txt. Manche Websites sperren die Crawler der KI-Anbieter pauschal aus. Das kann eine bewusste Entscheidung sein, führt aber dazu, dass diese Systeme Ihre Inhalte kaum berücksichtigen.

Ursache 2: Es fehlen strukturierte Daten

Ohne strukturierte Daten müssen KI-Systeme aus dem Fließtext ableiten, was ein Unternehmen anbietet, wo es sitzt und für wen es arbeitet. Mit strukturierten Daten nach Schema.org lassen sich diese Angaben maschinenlesbar hinterlegen, zum Beispiel Name, Adresse und Gründungsjahr, Leistungen, häufige Fragen und die Autorinnen und Autoren von Beiträgen.

Der Aufwand ist überschaubar, und Google nutzt dieselben Daten auch für die eigene Suche.

Ursache 3: Andere Websites erwähnen Sie zu selten

KI-Systeme mit Websuche stützen sich gern auf Quellen, die sie für verlässlich halten: Fachportale, Branchenverzeichnisse, Presse, Bewertungsplattformen oder Wikipedia. Die eigene Website allein reicht deshalb oft nicht aus.

Widersprechen sich die Angaben, weil ein Verzeichnis zum Beispiel noch eine alte Adresse führt, entsteht ein unklares Bild. Einheitliche Angaben an allen Stellen helfen den Systemen, Ihr Unternehmen richtig einzuordnen.

Was Sie zuerst tun können

  1. Prüfen, ob Ihre Texte im ausgelieferten HTML stehen.
  2. Die Crawler der KI-Anbieter in der robots.txt zulassen, wenn Sie das möchten.
  3. Strukturierte Daten für Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen ergänzen.
  4. Wichtige Seiten mit einer klaren, kurzen Antwort beginnen.
  5. Firmendaten in Verzeichnissen, im Google-Unternehmensprofil und bei Wikidata vereinheitlichen.
  6. Pressemitteilungen und Fachbeiträge als eigene Seiten mit Datum und Autor veröffentlichen.

Was Zeit braucht

Änderungen an der Website wirken sich zuerst auf die Suchtreffer aus. Bis sich das Wissen der Modelle selbst verändert, vergehen dagegen oft Monate. Deshalb lohnt es sich, die Sichtbarkeit regelmäßig zu prüfen und den Verlauf zu beobachten.

Mit unserem GEO-Check sehen Sie, wie KI-Assistenten Ihr Unternehmen heute darstellen. Das Ergebnis erscheint direkt auf der Seite, die Details besprechen wir gern mit Ihnen im Gespräch.

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