Kommunale Wärmeplanung: Wie Stadtwerke die Fernwärmefrage online beantworten
Sobald eine Kommune ihren Wärmeplan veröffentlicht, fragen viele Hausbesitzer: Liegt mein Haus im Fernwärmegebiet, und ab wann? Ein Fernwärmecheck auf der Website des Stadtwerks beantwortet diese Frage per Adresseingabe auf einer Karte und nimmt Anfragen direkt entgegen. Liegt eine Adresse außerhalb des Gebiets, lassen sich passende Alternativen wie eine Wärmepumpe anbieten.

Worum es geht
Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet Kommunen, Wärmepläne aufzustellen: Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern bis Mitte 2026, kleinere Kommunen bis Mitte 2028. Die Pläne zeigen, welche Gebiete für Fernwärme vorgesehen sind und wo andere Lösungen wie Wärmepumpen in Frage kommen.
Für Hausbesitzer ist das die Grundlage für eine teure Entscheidung: die Heizung tauschen oder auf den Fernwärmeanschluss warten. Für Stadtwerke ist es der Moment, in dem das Telefon klingelt.
Was passiert, wenn die Website die Frage nicht beantwortet
Ein typischer Ablauf: Der Wärmeplan erscheint als PDF auf der Website der Stadt, mit Karten, die am Bildschirm schwer zu lesen sind. Die Bürgerinnen und Bürger rufen an. Der Kundenservice sucht die Adresse auf einem Ausdruck heraus. Die Anfragen landen gesammelt und ohne feste Struktur beim Vertrieb.
Das ist mühsam für alle Beteiligten und verschenkt den Moment, in dem Kundinnen und Kunden von sich aus nach Fernwärme fragen.
Wie es besser läuft: Adresse eingeben, Antwort erhalten
Ein Fernwärmecheck ist ein Werkzeug auf der Website des Stadtwerks. Die Nutzerin oder der Nutzer gibt die eigene Adresse ein, die Karte zeigt das Ausbaugebiet, und das Ergebnis steht in einem Satz, zum Beispiel: „Ihre Adresse liegt im Ausbaugebiet, ein Anschluss ist voraussichtlich ab 2027 möglich.“ Oder: „Für Ihre Adresse ist derzeit keine Fernwärme geplant. Hier finden Sie Alternativen.“
Direkt darunter folgt das Anfrageformular, die Adresse ist bereits eingetragen. Die Anfrage geht an Ihren Vertrieb.
Was das Stadtwerk dafür liefert
Die Grundlage sind die Ausbaugebiete aus Ihren GIS-Daten. Diese Daten übernehmen wir und bereiten sie für die Karte auf. Ändert sich die Planung, lassen sich die Gebiete anpassen. Auf Wunsch pflegen Sie die Gebiete auch selbst.
Dazu kommen die Texte für die verschiedenen Fälle, zum Beispiel im Ausbaugebiet, später geplant oder außerhalb.
Was der Vertrieb davon hat
Anfragen kommen mit Adresse und den wichtigsten Angaben an, statt als Anruf, der mit „Wo wohnen Sie denn?“ beginnt. Liegt eine Adresse außerhalb des Fernwärmegebiets, sehen die Nutzer direkt passende Alternativen, zum Beispiel eine Wärmepumpe. So entstehen auch dort Anfragen für weitere Angebote des Stadtwerks.
Was Sie außerdem auf die Website stellen sollten
Die häufigsten Fragen als FAQ: Was kostet ein Anschluss? Wie lange dauert er? Was passiert mit meiner alten Heizung? Gibt es Förderung? Das hilft den Bürgerinnen und Bürgern, entlastet das Telefon und ist genau der Inhalt, den Suchmaschinen und KI-Assistenten in ihren Antworten aufgreifen.
Aus dem ProduktDer Fernwärmecheck ist ein fertiges Produkt von tenolo. Wir richten ihn im Design Ihres Stadtwerks ein, übernehmen Ihre GIS-Daten für die Karte und betreiben ihn auf unseren eigenen Servern in Deutschland. Den Fernwärmecheck bieten wir zum Festpreis an.
Wir zeigen Ihnen den Fernwärmecheck mit Ihrer Karte.
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